FTX’s Fristverlängerung für Gläubiger

FTX, die Kryptowährungsbörse, die in Konkurs gegangen ist, hat die Frist für Gläubiger zur Einreichung ihrer Forderungen verlängert. Diese Änderung gibt den Gläubigern mehr Zeit, ihre Forderungen während des laufenden Finanzverfahrens zur Bewältigung des Zusammenbruchs von FTX einzureichen.

Neue Frist bekannt gegeben

Ursprünglich hatte FTX ein bestimmtes Datum für die Einreichung der Forderungen durch die Gläubiger festgelegt, das nun aber auf Ende Juli oder Anfang August verschoben wurde. Diese Verlängerung entspricht der Frist für die Abstimmung der Gläubiger zur Genehmigung eines Reorganisationsplans nach Chapter 11 in den USA.

Damit erhalten die Beteiligten zusätzliche Wochen Zeit, um ihre Forderungen im Rahmen des Liquidationsverfahrens auf den Bahamas, das unabhängig vom US-Verfahren abläuft, vorzubereiten und einzureichen.

Die Aktualisierung wurde den Kunden und Gläubigern mitgeteilt, wobei erklärt wurde, dass der neue Zeitplan ihnen 10 bis 12 Wochen mehr Zeit gibt, um ihre Forderungen einzureichen.

Die Kunden von FTX, auch bekannt als FTX International, können sich entweder für das Verfahren auf den Bahamas oder in den USA entscheiden, können aber nicht an beiden Verfahren teilnehmen. Einzelheiten zur Wahl zwischen den beiden Verfahren werden im Juni bekannt gegeben, so dass die Kunden sechs bis acht Wochen Zeit haben, sich zu entscheiden.

Gemischte Reaktionen und Pläne für die Zukunft

Die Entscheidung, die Frist für die Einreichung der Schulden zu verlängern, hat in der Krypto-Community gemischte Reaktionen hervorgerufen. Einige sehen darin einen positiven Schritt für diejenigen, die vom Zusammenbruch des Unternehmens betroffen sind. Viele Gläubiger sind jedoch aufgrund der Ungewissheit über den Verteilungsprozess und möglicher Verzögerungen beim Erhalt von Zahlungen unzufrieden.

Sunil, ein bekannter Gläubiger, hat große Bedenken hinsichtlich der von Sullivan and Cromwell (S&C), dem Anwaltsteam, das die Schuldner vertritt, vorgeschlagenen Pläne geäußert. Es wird behauptet, dass das Vorgehen von S&C den FTX-Gläubigern möglicherweise einen Schaden von mehr als 10 Mrd. USD zugefügt hat.

Außerdem befindet sich Sam Bankman-Fried, der Gründer von FTX, derzeit unter schweren Bedingungen im Gefängnis. Ungewöhnlich für Konkursszenarien plant FTX, seine Barreserven zur Zahlung von Zinsen an seine rund 2 Millionen Kunden zu verwenden.

Nach der Liquidierung sämtlicher Vermögenswerte wird FTX voraussichtlich über Barreserven in Höhe von 16,3 Mrd. USD verfügen, die ausgeschüttet werden können. Die gesamten ausstehenden Schulden gegenüber Kunden und anderen nichtstaatlichen Gläubigern werden auf rund 11 Mrd. $ geschätzt.

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